Torre de la Higuera, Wachturm aus dem 16. Jahrhundert in Matalascañas, Spanien
Torre de la Higuera ist ein runder Steinturm, der am Strand von Matalascañas steht und dessen Fundament durch Küstenerosion freigelegt wurde. Die Wellen spülen das Mauerwerk um, während Sand die unteren Bereiche teilweise verdeckt und das Bauwerk halb vergraben im Wasser ruht.
König Philipp II. ordnete den Bau im Jahr 1577 an, um die Küste vor nordafrikanischen Überfällen zu schützen. Der Turm gehörte zu einem Netzwerk von Wachtposten, die entlang der spanischen Atlantikküste errichtet wurden.
Der Turm trägt seinen Namen von einem Feigenbaum, der einst in der Nähe stand und als Orientierungspunkt diente. Heute erinnert er an das weitläufige Küstenverteidigungssystem, das sich entlang der andalusischen Küste erstreckte und dessen Reste noch immer im Gelände zu erkennen sind.
Der Zugang erfolgt über den Strand, wo das Bauwerk bei Ebbe besser sichtbar wird. Die örtlichen Behörden haben das Besteigen aus Sicherheitsgründen untersagt, um Besucher zu schützen und das Mauerwerk zu bewahren.
Das Bauwerk erscheint heute umgestülpt, da seine Basis über dem Wasser sichtbar ist, während die Mauern im Sand verborgen bleiben. Dieser Zustand entstand durch die fortschreitende Bewegung der Küstenlinie, die den Turm nach und nach umschloss.
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