Hertford Castle, Normannische Burg in Hertford, England
Hertford Castle ist eine normannische Befestigung in der Stadt Hertford mit einem markanten Torhaus aus der Tudorzeit. Das Gebäude besitzt Steinmauern mit Spitzbögen und mehrgeschossige Räume, die heute sowohl als Rathaus als auch für öffentliche Besuche dienen.
Nach der normannischen Eroberung 1066 vertraute Wilhelm der Eroberer die Festung Peter de Valognes an, dem Sheriff von Essex und Hertfordshire. Das Gebäude entwickelte sich von einer militärischen Burg zu einem königlichen Wohnsitz, bevor es später als Verwaltungszentrum diente.
Das Gebäude war lange Zeit ein Ort der lokalen Verwaltung und Macht, weshalb es das Wappen der Stadt trägt. Heute wird es von der Stadt genutzt und die Bewohner sehen es als Symbol ihrer Geschichte.
Das Torhaus ist für Besucher zugänglich, bietet aber begrenzte Öffnungszeiten, da es als aktives Rathaus fungiert. Es ist ratsam, sich vor dem Besuch über die genauen Zugangsbedingungen zu informieren, da administrative Funktionen Vorrang haben.
Während des Hundertjährigen Krieges war die Burg ein wichtiger Gefängnisort für hochrangige feindliche Anführer und Monarchen. König David II. von Schottland und König Johann II. von Frankreich wurden hier gefangen gehalten, was ihrer außergewöhnlichen historischen Bedeutung Zeugnis gibt.
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