Urteil des Paris, Renaissance-Gemälde im Cini-Palast, Venedig, Italien.
Das Urteil des Paris ist ein Gemälde von Sandro Botticelli, das eine Szene aus der griechischen Mythologie darstellt, in der drei Göttinnen vor einem Mann stehen, der unter ihnen wählen muss. Die Göttinnen präsentieren sich vor einem hellen Hintergrund, während sich die Figuren vor einer Meeresküste ausbreiten, und das Werk zeigt detaillierte Gewänder sowie subtile Farbverläufe, die für die Kunsttechnik der Tempera auf Holz charakteristisch sind.
Das Werk stammt aus dem Jahr 1486 und wurde mit Tempera auf Holz gefertigt, was typisch für die künstlerische Praxis der florentinischen Renaissance war. Es repräsentiert eine Zeit, in der Künstler wie Botticelli klassische antike Themen wiederentdeckten und reinterpretierten, um ihren Werken tiefe kulturelle Bedeutung zu verleihen.
Das Werk zeigt eine bekannte Geschichte aus der Antike, in der drei Göttinnen um einen Apfel wetteifern. Die Szene verdeutlicht, wie Künstler der Renaissance griechische Mythen als Gelegenheit nutzten, um weibliche Schönheit und göttliche Macht darzustellen.
Das Gemälde befindet sich in der Cini-Sammlung und kann von Besuchern in dessen Ausstellungsbereichen betrachtet werden. Es ist ratsam, genug Zeit einzuplanen, um die feinen Details und Farbnuancen aus verschiedenen Winkeln zu studieren.
Botticelli entschied sich dafür, alle drei Göttinnen vollständig bekleidet darzustellen, was eine ungewöhnliche Wahl für dieses beliebte Thema darstellte. Diese Entscheidung unterschied sein Werk deutlich von anderen zeitgenössischen Künstlern, die oft eine freizügigere Darstellung bevorzugten.
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