Pegu Club, Britischer Kolonialclub in Yangon, Myanmar.
Der Pegu Club ist ein Kolonial-Gebäude aus Teakholz in Yangon mit hohen Decken, Lamellentüren und Fenster, die Luftzirkulation ermöglichen. Die viktorianische Architektur wurde 2017 grundlegend renoviert und funktioniert heute als Veranstaltungszentrum mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten.
Der Club wurde 1871 als britisches Treffzentrum für Kolonialbeamte gegründet und verlegte seinen Sitz 1882 zu seiner heutigen Lage zwischen Pyay Road und Padonmar Street. Die Struktur blieb über Jahrzehnte ein wichtiger Ort für die europäische Gemeinschaft in Yangon.
Der Name des Clubs bezieht sich auf Pegu, eine antike Stadt in der Region, die für europäische Siedler wichtig war. Die Räume spiegeln noch heute diese koloniale Verbundenheit wider und dienen als Veranstaltungsorte für verschiedene gesellschaftliche Zusammenkünfte.
Das Gebäude liegt an einer ruhigen Stelle zwischen zwei Hauptstraßen und ist zu Fuß leicht erreichbar, wenn man in der Nähe unterwegs ist. Bei Besuchen sollte man beachten, dass es heute hauptsächlich als Veranstaltungsort genutzt wird und die Zugänglichkeit je nach Veranstaltungen variieren kann.
Der Schriftsteller Rudyard Kipling besuchte das Gebäude 1889 und hörte dort Geschichten von britischen Offizieren, die am Dritten Britisch-Burmesischen Krieg teilgenommen hatten. Der Besuch inspirierte den Autor zu Beobachtungen über das koloniale Leben in Burma, die später in seinen Werken auftauchten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.