Sule-Pagode, Buddhistische Pagode in der Innenstadt von Yangon, Myanmar
Die Sule-Pagode ist ein achteckiges buddhistisches Bauwerk im Zentrum von Yangon in Myanmar, dessen vergoldeter Turm aus mehreren Ringen von Glocken besteht. Jede Außenseite trägt einen Schrein, während der Sockel von Säulen und Terrassen umgeben ist, die Besucher umrunden können.
Der Bau erfolgte vor mehr als 2000 Jahren während der Mon-Herrschaft und sollte nach örtlicher Überlieferung ein Haar des Buddha aufbewahren. Britische Kolonialplaner nutzen sie im 19. Jahrhundert als Bezugspunkt für das Straßenraster der wachsenden Hauptstadt.
Der Name leitet sich vom Sanskrit-Wort "Sule" ab, das sich auf einen Geist bezieht, der dem Buddha bei der Standortwahl geholfen haben soll. Das Innere zeigt acht Schreine, einen für jede Seite des Turms, in denen Gläubige täglich Blumen und Räucherstäbchen als Opfergaben niederlegen.
Ausländische Besucher zahlen 5000 Kyat Eintritt und müssen vor Betreten der inneren Tempelbereiche ihre Schuhe ausziehen und angemessene Kleidung tragen. Die beste Besuchszeit liegt am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn weniger Menschen unterwegs sind und das Licht günstiger für Fotos ist.
Der Tempel beherbergt acht Planetenpfosten, an denen Gläubige je nach Wochentag ihrer Geburt beten und dabei der birmanischen Astrologie folgen. Jeder Pfosten trägt ein Tiersymbol, das mit einem bestimmten Planeten und einem bestimmten Wochentag verbunden ist.
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