Terra Indígena Mãe Maria, Indigenes Territorium in Bom Jesus do Tocantins, Brasilien.
Terra Indígena Mãe Maria ist ein Indigenengebiet im Norden Brasiliens, das sich über rund 63.000 Hektar dichten Wald erstreckt. Das Land bietet Raum für fünf unterschiedliche Indigenengruppen, die hier ihre Gemeinschaften bewahren.
Das Gebiet wurde 1986 durch ein Regierungsdekret offiziell anerkannt und erhielt damit Schutzstatus für die ansässigen Indigenengemeinschaften. Diese rechtliche Festlegung markierte einen wichtigen Schritt zur Sicherung der Landrechte dieser Völker.
Die fünf hier lebenden Indigenengruppen sprechen ihre eigenen Sprachen und praktizieren Traditionen, die seit Generationen weitergegeben werden. Besucher können die kulturelle Vielfalt dieser Gemeinschaften in ihren täglichen Aktivitäten und Handwerkstraditionen erleben.
Besuchende müssen sich beim zuständigen Verwaltungsorgan anmelden, da der Zutritt zum Gebiet reglementiert ist und unter Koordination der örtlichen Behörden erfolgt. Eine gute Planung im Voraus ist erforderlich, wenn man diesen Ort besuchen möchte.
Das Gebiet ist vollständig mit dichtem Regenwald bedeckt, was den dort lebenden Gemeinschaften traditionelle Jagd und Sammlung ermöglicht. Diese natürliche Umgebung bleibt ein wesentliches Element ihrer Lebensweise.
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