Cité administrative de l'Essonne, Verwaltungskomplex in Évry-Courcouronnes, Frankreich.
Die Cité administrative de l'Essonne ist ein Verwaltungskomplex, der die Präfektur, das Departementalgebäude und das Gerichtshaus unter einem Dach vereint. Die Struktur zeichnet sich durch klare Linien und moderne Materialien aus, die ein funktionales Gesamtensemble bilden.
Der Komplex wurde 1971 erbaut und ist Teil der französischen Politik neuer Verwaltungsstädte, die nach der Gründung des Departements Essonne 1968 entstand. Diese Entwicklung folgte der Aufteilung des früheren Territoriums Seine-et-Oise.
Das Gebäude spiegelt die Planungsphilosophie wider, die Frankreich in den 1970er Jahren beim Aufbau neuer Verwaltungszentren verfolgte. Es zeigt, wie öffentliche Institutionen damals räumlich zusammengebracht wurden.
Der Komplex liegt an der Boulevard de France und ist einfach vom Bahnhof Évry-Courcouronnes zu erreichen. Als zentraler Ort für mehrere Regierungsdienste bietet er gute Zugänglichkeit für diejenigen, die administrative Anliegen haben.
Architekt Guy Lagneau entwarf das Gebäude mit Gedanken an Umwelttechnologien, was für ein öffentliches Gebäude dieser Zeit ungewöhnlich war. Die Integration solcher Merkmale in den 1970er Jahren zeigt frühes Interesse an nachhaltiger Planung.
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