The World Turned Upside Down, Zeitgenössische Skulptur an der London School of Economics, Vereinigtes Königreich
The World Turned Upside Down ist eine große Metallskulptur in Westminster, die einen Erdball mit etwa 4 Metern Durchmesser zeigt. Der Globus ist auf seinem Nordpol verkehrt herum positioniert und stellt die übliche geografische Orientierung auf den Kopf.
Das Werk wurde von Turner-Preisträger Mark Wallinger geschaffen und 2019 enthüllt. Die Skulptur provozierte sofort Diskussionen über Landdarstellung und nationale Grenzen.
Der invertierte Globus zeigt die Antarktis oben und fordert Betrachter auf, ihre Vorstellungen von geografischen Verhältnissen zu überdenken. Diese ungewöhnliche Perspektive macht sichtbar, wie sehr wir an eine bestimmte Kartenausrichtung gewöhnt sind.
Das Werk steht hinter dem Peacock Theatre und ist leicht über die Holborn-Station mit den Linien Central und Piccadilly oder die Temple-Station mit der Circle Line erreichbar. Der Außenort befindet sich in einem belebten Geschäftsviertel, daher lohnt sich ein Besuch während der Öffnungszeiten bei Tageslicht.
Die Darstellung von Taiwan als separater Staat und die Bezeichnung von Lhasa als Hauptstadt führten zu Kontroversen und zur Anbringung von erklärenden Tafeln am Werk. Diese Details zeigen, wie politisch aufgeladen die Frage nach Kartendarstellung sein kann.
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