Women's Library, Spezialbibliothek in Westminster, England
Die Frauen-Bibliothek ist eine spezialisierte Sammlung in London mit uber 60.000 Materialien zu Frauenrechten und gesellschaftlichen Veränderungen. Das Archiv umfasst Bücher, Zeitschriften, Fotos und Organisationsdokumente, die in den Räumen der London School of Economics untergebracht sind.
Das Archiv entstand aus einer privaten Sammlung von 1909 und wurde 1926 als eigenstandige Institution gegründet. Seine Bestände wuchsen aus der Arbeit der Londoner Gesellschaft für Frauenstimmrecht und zeigen die Entwicklung von Frauenbewegungen über Jahrzehnte.
Die Sammlung dokumentiert wichtige Momente und Personen aus der Geschichte von Frauenbewegungen, mit Materialien von bekannten Aktivistinnen aus verschiedenen Epochen. Besucher erhalten durch diese Unterlagen einen direkten Einblick in die persönlichen Geschichten von Frauen, die sich für Veränderungen einsetzten.
Die Sammlung befindet sich im Lionel Robbins Building der LSE und bietet Arbeitsbereiche sowie digitalen Zugriff auf Ressourcen. Forscher finden hier spezialisierte Lagerbereiche und können viele Materialien online einsehen, was einen flexiblen Zugang ermöglicht.
Die Suffragetten-Archive wurden 2011 in das UNESCO-Gedachtnis der Welt aufgenommen und anerkennen ihre Bedeutung für die Dokumentation von Frauenstimmrechten. Diese internationale Anerkennung zeigt, wie wichtig die Bestande für das globale Verstandnis dieser Bewegung sind.
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