St. La Salle Hall, Neoklassizistisches Universitätsgebäude in Malate, Philippinen.
St. La Salle Hall ist ein Gebäude mit H-förmigem Grundriss und vier Geschossen, das sich an der Taft Avenue erhebt. Die weißgestrichenen Wände werden durch korinthische Säulen geprägt, und eine offene Kolonnade bildet den Eingangsbereich.
Der Architekt Tomás Mapúa entwarf diese Struktur 1920 nach einem Architekturwettbewerb, was den Beginn der Expansion der De La Salle Universität vom Bezirk Paco markierte. Das Gebäude wurde später ein Symbol für die wachsende Präsenz der Institution im Zentrum von Manila.
Die Kapelle des Allerheiligsten Sakraments im südlichen Flügel dient der Universitätsgemeinde als spiritueller Treffpunkt und Ort der Andacht.
Das Gebäude beherbergt administrative Büros im Erdgeschoss, darunter das Registrar-Büro und Abteilungen des College of Business and Economics. Besucher sollten beachten, dass dies ein aktiv genutzter Universitätskomplex ist, daher sollten die Besuchszeiten und Zugangsregeln vor dem Besuch geklärt werden.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude von japanischen Truppen besetzt, was zum Verlust von sechzehn Ordensleuten und fünfundzwanzig Zivilisten im Februar 1945 führte. Dieses tragische Kapitel bleibt Teil der Erinnerung des Standorts an die Zeit der Besatzung.
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