Bergwerk Gliwice, Kohlebergwerk in Gliwice, Polen.
Die Gliwice-Kohlemine ist ein Bergbaukomplex mit zwei Hauptschächten, die bis zu 320 Meter in die Tiefe reichen und mehrere Ebenen unter der Erde erschließen. Der Förderturm und die unterirdischen Bereiche sind heute Teil eines Geschäfts- und Bildungszentrums.
Die Grube begann 1901 mit der Kohleförderung und prägte über ein Jahrhundert lang das Leben der Region. Sie endete ihre Produktion im Jahr 2000 und hinterließ ein wichtiges Denkmal der Industriegeschichte.
Die Kapelle der Heiligen Barbara auf Ebene 170 zeigt, wie Bergleute ihren Glauben in der Tiefe praktizierten und den Schutzpatron der Bergleute verehrten. Der Raum verbindet Backstein und Industrieelemente und spiegelt die spirituellen Bedürfnisse der Arbeiter wider.
Der Zugang zu den unterirdischen Ebenen erfolgt über die erhaltenen Schächte, wobei Besucher gut festes Schuhwerk und warme Kleidung benötigen. Die Tiefe und die feuchte Umgebung unter der Erde erfordern physische Vorbereitung und Respekt vor den Arbeitsbedingungen der Bergleute.
Im Stall auf Ebene 170 sind die Originalboxen erhalten, in denen Pferde hielten, die unter Tage zum Transport von Kohle dienten. Diese Überreste zeigen, wie stark die frühen Bergbaubetriebe von Tierarbeit abhängig waren.
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