Fontaine de la Roche, Römische archäologische Stätte in Vénérand, Frankreich.
Die Fontaine de la Roche zeigt erhaltene Steinbögen und unterirdische Galerien, die einst Teil eines ausgeklügelten römischen Wasserversorgungssystems waren, das die antike Stadt Saintes versorgte.
Erbaut im 1. Jahrhundert n.Chr. während der julisch-claudischen Dynastie, wurde dieser römische Brunnen um 20 n.Chr. als Teil eines 17 Kilometer langen Aquädukt-Netzwerks errichtet, das die antike Siedlung Mediolanum Santorum mit Wasser versorgte.
Die Stätte repräsentiert die römische Ingenieursmeisteschaft in hydraulischen Systemen und zeigt, wie antike Zivilisationen Wasserinfrastruktur durch ausgeklügelte unterirdische Kanäle und in Stein gemeißelte Becken in das städtische Alltagsleben integrierten.
In der Gemeinde Vénérand gelegen, ist die archäologische Stätte zu Fuß vom historischen Zentrum von Saintes erreichbar und verfügt über Informationstafeln, die den Bau des römischen Aquädukts und Wassermanagement-Techniken erklären.
Der Brunnen enthält ein 7,7 Meter tiefes, in Fels gehauenes Becken mit einer charakteristischen Korbhenkel-Form, die die Fähigkeit römischer Ingenieure demonstriert, natürliche unterirdische Wasserquellen durch präzise berechnetes Steinmauerwerk zu nutzen.
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