Terril n°9, Bergbauhaldengipfel in Haillicourt, Frankreich.
Terril Nr. 9 ist ein künstlicher Hügel, der aus der Kohlegewinnung entstanden ist und sich aus gestapelten Gesteinen zusammensetzt. Das Gelände bietet einen Spiral-Aufstieg, über den man bis zur Spitze gelangt und von dort das umliegende Bergbaugebiet überblickt.
Der Hügel entstand durch Abraumhalden der Zeche Fosse 2 bis während des intensiven Kohleabbaus in der Region. Seit 2012 ist der Standort Teil des UNESCO-Welterbes der nordfranzösischen Bergbaubecken und würdigt diese industrielle Vergangenheit.
Der Hügel steht heute als Zeichen für die Umwandlung von Industriebrachen in Naherholungsflächen. Besucher können hier die Geschichte der Bergbauregion hautnah erleben, während sie gleichzeitig die heutige Nutzung als öffentlicher Ort sehen.
Der Aufstieg ist über die spiralförmige Straße gut machbar, aber je nach Wetter kann der Weg rutschig sein. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen und Zeit einzuplanen, um oben die Aussicht zu genießen.
Auf der Spitze wachsen Weinstöcke, eine ungewöhnliche Nutzung für ein ehemaliges Industriegelande. Diese Reben zeigen, wie kreativ Menschen brachliegende Flächen wiederbelebt haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.