Château de Fougeret, Burg in Queaux, Frankreich
Das Château de Fougeret ist eine mittelalterliche Burg in Queaux, einem Ort im Département Vienne, Frankreich. Sie steht auf einer rund 38 Meter hohen Felsklippe über dem Tal der Vienne und zeigt heute ein neogotisches Erscheinungsbild mit massiven Mauern und kleinen Türmen.
Das Château de Fougeret wird erstmals im Jahr 1337 urkundlich erwähnt und diente im 15. Jahrhundert der Familie Frotier als Verteidigungsfestung gegen englische Angriffe während des Hundertjährigen Krieges. Im 19. Jahrhundert übernahm die Familie Robin-Médard das Anwesen und ließ es im neogotischen Stil umbauen.
Das Château de Fougeret ist heute ein Privatgelände, das für besondere Anlässe genutzt wird, darunter auch Heiratsanträge. Wer es besucht, kann die alten Steine und die Lage auf der Felsklippe auf sich wirken lassen, während die Umgebung von der Stille der Landschaft der Vienne geprägt ist.
Das Château de Fougeret ist eine Privatanlage und nicht das ganze Jahr über öffentlich zugänglich. Eine Übernachtung in der Unterkunft vor Ort ist eine der besten Möglichkeiten, das Gelände in Ruhe zu erkunden.
Félix Robin-Médard, der letzte Besitzer aus dieser Familie, starb 1898 im Alter von 39 Jahren in seinem Büro im Schloss. Das Château stand danach rund fünfzig Jahre lang leer, bevor es 2009 neue Eigentümer erwarben und mit der Restaurierung begannen.
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