Sowjetischer Pavillon auf der Weltausstellung in Paris, Abgerissenes Gebäude im 16. Arrondissement, Paris, Frankreich
Der Sowjetische Pavillon auf der Weltausstellung in Paris war ein großes, temporäres Gebäude, das 1937 im 16. Arrondissement von Paris errichtet wurde. Es wurde vom sowjetischen Architekten Boris Iofan entworfen und mit einer monumentalen Stahlskulptur von Wera Muchina gekrönt, die einen Arbeiter und eine Bäuerin mit Hammer und Sichel zeigt.
Der Pavillon wurde für die Weltausstellung 1937 in Paris erbaut, die unter dem Thema Kunst und Technik im modernen Leben stand. Nach dem Ende der Ausstellung Ende 1937 wurde das Gebäude abgerissen, während die Skulptur nach Moskau zurückgebracht wurde.
Das Gebäude existiert nicht mehr, und der Standort im 16. Arrondissement ist heute eine normale Stadtgegend ohne Gedenkstätte. Wer sich für den Ort interessiert, sollte sich im Voraus mit historischen Fotografien und Berichten vertraut machen, da vor Ort nichts zu sehen ist.
Der Pavillon stand dem deutschen Pavillon direkt gegenüber, der vom Architekten Albert Speer entworfen worden war, und die beiden Gebäude wurden bewusst so positioniert, dass sie sich gegenseitig anschauten. Muchinas Skulptur überragte den deutschen Adler auf dem gegenüberliegenden Turm, was von Iofan absichtlich geplant worden sein soll.
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