Mendenhall Ice Caves, Eishöhlensystem in Juneau, Vereinigte Staaten.
Das Höhlensystem erstreckt sich durch einen Gletscher von 19 Kilometer Länge und weist Eiswände in verschiedenen Blautönen auf, von Aquamarin bis zu tiefem Kobaltblau, je nach Dichte und Alter des komprimierten Eises.
Der Gletscher, bei den Tlingit als Sitaantaagu und Aak'wtaaksit bekannt, zog sich seit 1958 um fast zwei Meilen zurück, verglichen mit einem halben Meilen Rückzug in den vorherigen 450 Jahren.
Die Höhlen dienen als Forschungsstandorte für Wissenschaftler, die Gletscherrückzugsmuster und deren Auswirkungen auf globale Klimamuster und lokale Ökosysteme untersuchen.
Der Zugang erfordert geführte Touren, die Kajakfahren zum Gletscherrand mit anschließendem Klettern kombinieren. Die Touren finden in der Regel von Juli bis September statt. Teilnehmer benötigen angemessene körperliche Fitness und Ausrüstung für kalte Bedingungen.
Schmelzwasser schafft kontinuierlich neue Durchgänge, während bestehende verschwinden, wodurch die interne Geometrie sich wöchentlich verändert und die Höhlen je nach Jahreszeit und Temperatur völlig unterschiedliche Konfigurationen aufweisen.
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