Port des pêcheurs, Fischereihafen in Biarritz, Frankreich.
Der Port des Pêcheurs ist ein Fischereihafen in Biarritz, der zwischen zwei beeindruckenden Felsformationen liegt und von der nahe gelegenen Kirche Sainte-Eugénie überblickt wird. Das Hafenbecken beherbergt traditionelle Holzboote und ist von kleinen Lagerhütten umgeben, die das tägliche Leben der Küstengemeinde prägen.
Der Hafen wurde um 1780 gegründet, nachdem der ältere Hafen durch Stürme zerstört worden war und nicht mehr brauchbar wurde. Der neue Standort ermöglichte es den Fischern, ihre Sardinen- und Makrelenflotten von hier aus zu betreiben und die lokale Wirtschaft wieder aufzubauen.
Der Hafen trägt den Namen der Fischergemeinschaft, die hier seit Generationen arbeitet und ihre Traditionen bewahrt. Die bunten Holzhütten prägen das Bild und dienen den Fischern bis heute als Treffpunkt und Lagerplatz.
Besucher können den Hafen direkt von der Küstenpromenade aus erreichen, ohne dass sie besondere Tickets oder Zugangsgebühren benötigen. Am besten kommt man früh am Morgen, wenn die Fischerei-Aktivitäten am lebendigsten sind und die Atmosphäre am authentischsten wirkt.
Der Ort beherbergt etwa 65 traditionelle Lagerhütten, sogenannte Crampottes, in denen Fischer seit jeher ihre Ausrüstung lagern und sich als Gemeinschaft treffen. Diese charakteristischen Bauten sind so zentral für die Identität des Hafens, dass viele die Crampottes und nicht den Hafen selbst als das Herzstück dieses Ortes sehen.
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