Nationalmuseum Sudan, Nationalmuseum an der El-Neel-Allee, Khartum, Sudan
Das Nationalmuseum Sudan ist ein Landesmuseum in Khartoum, das archäologische Funde aus dem Niltal zeigt. Die Sammlungen verteilen sich auf mehrere Bereiche: die Haupthalle und Galerien im Gebäude selbst, ein Freiluftraum mit Denkmälern und eine Allee mit großen Steinfiguren und Fragmenten.
Das Museum wurde 1971 gegründet, um archäologische Gegenstände zu bewahren, die beim Bau des Assuan-Staudamms gefährdet waren. Eine internationale Rettungskampagne rettete tausende Artefakte vor der Überflutung und brachte sie an diesen Ort.
Das Museum zeigt Objekte aus verschiedenen Epochen der sudanesischen Geschichte, von frühen Siedlungen bis zur islamischen Zeit. Die Sammlungen erzählen von den Königreichen, die einst in dieser Region herrschten und deren Alltag, Glaube und Kunstfertigkeit durch die ausgestellten Gegenstände sichtbar werden.
Der Ort liegt in der Nähe des Zusammenflusses von Weißem und Blauem Nil und ist relativ leicht zu finden. Besucher sollten sich Zeit für die verschiedenen Bereiche nehmen, da die Sammlung umfangreich ist und es hilfreich ist, sich orientiert zu halten.
Der Freiluftraum enthält vollständig rekonstruierte alte Tempel und Grabkammern, die vom Grund des Stausees gehoben wurden. Diese beeindruckenden Bauwerke wurden Stein für Stein wieder zusammengefügt und sind heute an diesem Ort zu sehen.
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