Zamek w Wiśniczu, Mittelalterliche Burg und Museum in Stary Wiśnicz, Polen
Zamek w Wiśniczu ist ein Schloss mit vier Ecktürmen, einem inneren Hof und Wehrmauern, das auf einem bewaldeten Hügel über dem Fluss Leksandrówka thront. Die Anlage bewahrt unterirdische Ställe, eine Kapelle und die Gruft der Familie Lubomirski in ihrem Inneren.
Das Schloss wurde im 14. Jahrhundert von Jan Kmita gegründet und erfuhr zwischen 1615 und 1621 unter Sebastian Lubomirski eine große Erweiterung. Diese Bauphase prägte die Struktur des Ortes nachhaltig und machte ihn zur bedeutenden Residenz seiner Zeit.
Das Schloss war Heimat von Stanisław Czerniecki, dem Hofkoch von Fürst Lubomirski, der dort Polens erstes Kochbuch verfasste. Diese kulinarische Innovation zeigt, wie das Schloss über seine Mauern hinaus kulturelle Bedeutung für das Land hatte.
Der Ort lässt sich am besten mit Führungen oder Audioguides erkunden, die Zutritt zu Bastionen, unterirdischen Stallungen, der Kapelle und der Fürstengruft ermöglichen. Die Position auf dem Hügel bedeutet, dass Besucher mit Treppen und unebenem Gelände rechnen sollten.
Zwei erhaltene Steinsäulen markieren die Landungsstellen von türkischen oder tatarischen Gefangenen, die mit Flügeln zu fliehen versucht haben. Diese ungewöhnlichen Objekte sind Überreste eines abenteuerlichen Fluchtversuchs aus dem Mittelalter.
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