Blaafarveværket, Kunstmuseum und Elektrofahrzeug-Ladestation in Modum, Norwegen.
Blaafarveværket ist ein Museumsgelände im ländlichen Modum, das alte Kobaltgruben mit zeitgenössischen Kunsträumen verbindet und mehrere Gebäude auf einem weitläufigen Areal umfasst. Die Anlage bewahrt sowohl die industrielle Infrastruktur als auch moderne Ausstellungsflächen und Außenbereiche.
Die Anlage entstand um 1776 und wurde zum weltgrößten Lieferanten einer wertvollen Farbchemikalie, bevor der Betrieb 1898 endete. Die Industrialisierung des Ortes macht die Entwicklung der Farbproduktion vom Rohstoff bis zum Endprodukt nachvollziehbar.
Hier verbinden sich Handwerk und Kunstausdruck zu einem Ort, an dem die Bedeutung von Kobalt in der Farbherstellung bis heute greifbar wird. Menschen kommen zusammen, um zu verstehen, wie ein einfacher Stoff die Kunstwelt geprägt hat.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und bedenken, dass die Tunnelluft kühl bleibt und die Beleuchtung begrenzt ist. Führungen durch die Bergwerke werden angeboten und das Gelände hat mehrere Orte zum Essen und Trinken.
Die Tunnelwände zeigen noch heute die blaue Färbung, die vom Kobaltoxid stammt und Jahrzehnte intensiver Arbeit dokumentiert. Diese Spuren sind ein stilles Zeugnis der Arbeitsbedingungen unter Tage.
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