Concordia Schlössl
Das Concordia Schlössl ist ein Steingebäude aus dem Jahr 1881 in Simmering und ursprünglich als Büro eines Steinmetzbetriebs errichtet worden. Das Gebäude hat einen großen Kristallglaskuppel, dekorative Steinwände und Säulen, die seine handwerkliche Vergangenheit zeigen, sowie einen großen Christus-Statue am Eingang.
Das Gebäude wurde 1881 als Büro für das Steinmetzunternehmen Sommer & Weniger errichtet, das große Steinskulpturen für den Hof anfertigte. Nach dem Ende der Monarchie fiel das Haus in Verfall, bis Friedrich Falkner es 1988 kaufte und in ein Restaurant umwandelte.
Das Concordia Schlössl wurde nach seiner Umwandlung in ein Restaurant ab 1988 auch "Kleine Wiener Oper" genannt, weil dort regelmäßig Musikabende, Theaterabende und Kunstveranstaltungen stattfanden. Der Ort wurde zu einem Treffpunkt für Künstler, Performer und Besucher, die sich für Poesie, Ausstellungen und Konzerte interessierten.
Das Restaurant ist mit Rampen, breiten Türen und höhenverstellbaren Tischen vollständig für Rollstuhlfahrer zugänglich, mit einem behindertengerechten WC. Der große Außengarten mit alten Bäumen bietet genug Platz zum Sitzen und Essen, besonders angenehm für Besucher des nahe gelegenen Zentralfriedhofs.
Eine große Uhr an der Tür zeigt ständig fünf Minuten vor zwölf Uhr an, was ein Symbol für den Wandel der Geschichte darstellt. Dieses verblüffende Detail wird oft übersehen, obwohl es ein wichtiges Merkmal der Fassade bleibt.
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