Hörn, Campus und Gemeinland in Kiel, Deutschland.
Die Hörn ist ein modernes Ufergebiet an der südlichen Spitze des Kieler Fjords mit Wohnhäusern, Geschäften und freien Plätzen, die sich am Wasser erstrecken. Das Areal verfügt über Fußwege, Bootanlegestellen und offene Grünanlagen, wo Besucher die Aussicht auf Fjord und Hafen genießen können.
Die Hörn entstand Ende des 19. Jahrhunderts, als die Hafenerweiterung Aushubmaterial in die Bucht spülte und eine künstliche Landmasse schuf. Der Ort wurde später von Werften geprägt, die lange Zeit die Wirtschaft des Gebiets bestimmten, bevor er sich zu einem gemischten Wohn- und Handelsplatz entwickelte.
Die Hörn ist ein Treffpunkt für Kieler während großer Feste wie der Kieler Woche, wenn das Ufer mit Musik, Bootsrennen und Menschenmengen lebendig wird. Einheimische nutzen diesen Ort das ganze Jahr über zum Spazieren, Angeln und zum Beobachten von Schiffen, die in den Hafen fahren.
Man erreicht die Hörn über die Hörn-Brücke von der Innenstadt oder vom Stadtteil Gaarden-Ost, und das Gebiet ist gut zu Fuß erkundbar. Parkplätze gibt es in der Nähe, und es fahren Fähren zu anderen Orten ab, während Restaurants und Cafés zum Verweilen einladen.
In den flachen Gewässern tauchen saisonal Heringsfischschwärme auf, die Angler anlocken und Sicherheitsbojen in auffälligen Farben markieren diese Fischgründe. Diese natürliche Nutzung zeigt, wie eng die Hafenentwicklung mit den Rhythmen der lokalen Fischerei verwoben ist.
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