Kiel, Landeshauptstadt an der Ostseeküste in Schleswig-Holstein, Deutschland
Kiel ist die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins an der Ostseeküste und liegt am Ende der gleichnamigen Förde. Die Wasserstraße zieht sich tief ins Stadtgebiet hinein und bildet einen natürlichen Hafen, der große Frachtschiffe, Fähren und Kreuzfahrtschiffe aufnehmen kann.
Die Gründung erfolgte 1242 durch Graf Adolf IV. von Holstein, der dem Ort Stadtrechte verlieh. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt zum wichtigsten deutschen Marinestützpunkt und erhielt durch den Kanalbau eine zentrale Rolle im europäischen Schiffsverkehr.
In den Sommermonaten kommen Segler aus ganz Europa nach Kiel, denn die Stadt lebt vom Wasser und ist eng mit der Seefahrt verbunden. Hafenkneipen, Fischlokale und maritime Traditionen prägen das tägliche Leben, besonders während der Kieler Woche, wenn die gesamte Förde zum Treffpunkt wird.
Der Hauptbahnhof liegt zentral und ist in etwa 90 Minuten von Hamburg aus zu erreichen. Mehrere Fährterminals befinden sich entlang der Förde und verbinden die Stadt mit skandinavischen Häfen, wobei das Hafengebiet zu Fuß gut zu erkunden ist.
Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet beide Meere auf einer Länge von 98 Kilometern und ist eine der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Jährlich durchfahren etwa 32.000 Handelsschiffe die Passage und ersparen sich dadurch die weite Umfahrung Dänemarks durch das Skagerrak und Kattegat.
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