Dalt Vila, Renaissancefestung in Eivissa, Spanien
Dalt Vila ist eine befestigte historische Stadt auf einem Hügel in Eivissa mit sieben Bastionen und Steinmauern, die ein erhöhtes Viertel umkreisen. Das System schaut auf das Mittelmeer und den Hafen von Eivissa hinunter und verbindet mehrere Tore miteinander, die zu steilen Straßen führen, die alte Wahrzeichen miteinander verbinden.
König Philipp II. ordnete die Errichtung dieser Befestigungen im 16. Jahrhundert an, um die strategische Mittelmeerposition vor Angriffen von Barbary-Piraten zu schützen. Diese Umgestaltung machte aus einem früher anfälligen Außenposten eine der stärksten Festungen der Region.
Die engen Kopfsteinpflasterstraßen sind gesäumt von weiß getünchten Häusern, in denen heute Kunstgalerien, Handwerkläden und Museen untergebracht sind. Die Santa María Kathedrale thront oben auf dem Hügel und bildet den geistlichen Mittelpunkt dieses lebendigen Viertels.
Das Gebiet hat mehrere Eingänge, wobei das Portal de Ses Taules der Hauptzugang ist und zu einem Netzwerk von steilen Gassen führt. Das Erkunden zu Fuß ist die beste Methode, um die engen Straßen und versteckten Ecken vollständig kennenzulernen.
Dieses Beispiel gehört zu nur zwei vollständig erhaltenen Renaissance-Defensivsystemen in Europa, das andere ist Valletta auf Malta. Die Ähnlichkeit zwischen diesen beiden zeigt, wie Mittelmeerregionen ihre Häfen ähnlich schützten.
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