Japan Maritime Self-Defense Force, Maritimes Verteidigungsmuseum in Kure, Japan.
Das Japan Maritime Self-Defense Force Museum ist ein Marinemuseum in Kure, Japan, das sich auf die Geschichte der japanischen Seestreitkräfte konzentriert. Kernstück ist das außen am Gebäude aufgestellte, ausgemusterte U-Boot Akishio, das von innen besichtigt werden kann, ergänzt durch Ausstellungen zu Schiffen, Waffen und Ausrüstung.
Das Museum wurde 2007 eröffnet und entstand in einer Stadt, die seit dem späten 19. Jahrhundert eine zentrale Rolle im japanischen Marinewesen spielte. Kure war einst Standort eines der größten kaiserlichen Marinearsenale des Landes, was die Art der hier gezeigten Sammlungen bis heute prägt.
Kure war lange Zeit eine der wichtigsten Marinestädte Japans, und das Museum spiegelt diese enge Verbindung wider. Die Besucher sehen, wie die Stadt ihre Identität rund um Schiffbau und Seeverteidigung aufgebaut hat, was noch heute im Stadtbild spürbar ist.
Das Museum liegt fußläufig vom Bahnhof Kure entfernt und ist gut zu Fuß erreichbar. Wer das U-Boot besichtigen möchte, sollte etwas Beweglichkeit mitbringen, da die Zugänge sehr eng sind.
Das U-Boot Akishio ist eines der wenigen U-Boote weltweit, das dauerhaft an Land aufgestellt und vollständig für Besucher zugänglich ist. Wer durch die engen Luken klettert, bekommt einen sehr direkten Eindruck davon, wie wenig Platz die Besatzungen auf langen Missionen hatten.
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