Barrio Bellavista, Kulturviertel zwischen Mapocho-Fluss und San Cristóbal-Hügel, Santiago, Chile
Bellavista ist ein Stadtteil zwischen dem Mapocho-Fluss und dem Hügel San Cristóbal mit Straßen voller Restaurants, Kunstgalerien, Theater und Boutiquen. Die Gebäude vermischen historische und zeitgenössische Architektur, wodurch das Viertel ein ungleiches Aussehen hat.
Der Stadtteil entwickelte sich im frühen 20. Jahrhundert als Wohngebiet der wohlhabenderen Schichten und zog schnell Künstler und Intellektuelle an. Die Nähe zum Künstlerviertel Lastarria und die Präsenz einflussreicher Persönlichkeiten wie Pablo Neruda machten den Ort zu einem Zentrum für kreatives Leben in Santiago.
Das Viertel ist seit langem ein Treffpunkt für Künstler, Musiker und Schriftsteller, die hier Werkstätten, kleine Theater und Galerien betreiben. In den Straßen sieht man regelmäßig Menschen, die Kunsthandwerk verkaufen, und überall hört man Live-Musik aus den Bars und Cafés.
Der Ort ist einfach mit der Metro zu erreichen; Baquedano ist die nächste Station, von der aus man den Mapocho-Fluss überquert. Wer zu Fuß erkunden möchte, sollte gutes Schuhwerk mitbringen, da die Gassen eng und uneben sind.
In vielen Läden hier findet man Schmuck aus Lapislazuli, einem tiefen blauen Stein, der hauptsächlich in den Anden abgebaut wird. Diese traditionelle chilenische Handwerk ist überall im Viertel präsent und wird von einheimischen Handwerkern verkauft.
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