Bergama Museum, Archäologisches Museum in Bergama, Türkei
Das Bergama Museum zeigt archäologische Funde aus antiken Zivilisationen, einschließlich Skulpturen, Keramik und Bronzeartefakte aus der hellenistischen und römischen Zeit. Die Sammlungen sind chronologisch um einen zentralen Innenhof angeordnet und umfassen auch Gegenstände des täglichen Lebens aus verschiedenen Epochen.
Das Museum wurde 1936 gegründet und stammt aus einem Depot-Haus, das Artefakte aus Ausgrabungen speicherte, die 1878 unter Carl Humann begannen. Die Sammlung wuchs über Jahrzehnte hinweg durch kontinuierliche archäologische Arbeit an der antiken Stätte.
Die ethnographische Abteilung zeigt traditionelle Gegenstände aus der Region Pergamon, darunter Teppiche, Kleidung und Handwerksgegenstände, die lokale Handwerkstraditionen widerspiegeln.
Das Museum liegt etwa 110 Kilometer von Izmir entfernt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Auto erreichbar. Die innere Anordnung der Galerien um den Innenhof ermöglicht eine natürliche Wegführung durch die Ausstellung.
Das Museumsgebäude, das 1933 von den deutschen Architekten Bruno Meyer und Harold Hanson entworfen wurde, ahmt die klassische Form des Altar des Zeus nach. Die Architektur selbst wird so zum Spiegel der antiken Objekte, die darin ausgestellt sind.
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