Hesperidengärten, Historischer Park und Kaffeehaus im Stadtteil St. Johannis, Nürnberg, Deutschland.
Die Hesperidengärten sind eine barocke Anlage im Stadtteil St. Johannis mit Zierplastiken, Brunnen und kunstvoll geschnittenen Heckenreihen, die sich über mehrere tausend Quadratmeter erstrecken. Der Garten kombiniert geometrisch angelegte Wege mit grünen Räumen und bietet verschiedene Bereiche zum Erkunden.
Die Gärten entstanden im 17. Jahrhundert unter der Leitung des Landschaftsgestalters Johann Beutler als Vergnügungsort für wohlhabende Kaufleute und Adelige. Sie verkörpern die barocke Gartenkunst dieser Zeit mit ihren charakteristischen geometrischen Mustern und Strukturen.
Der Name bezieht sich auf die Hesperiden aus der griechischen Mythologie, die Töchter des Atlas, die goldene Äpfel in einem paradiesischen Garten bewachten. Dieser mythologische Bezug spiegelt sich in der Gestaltung wider und verleiht dem Ort eine symbolische Bedeutung für Fruchtbarkeit und Überfluss.
Der Garten ist kostenlos zugänglich und das ganze Jahr über offen, mit längeren Öffnungszeiten während der wärmeren Monate. Die Wege sind relativ flach und einfach zu begehen, obwohl manche Bereiche für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen schwierig erreichbar sein können.
Der Garten beherbergt Hunderte von kunstvoll geschnittenen Hecken, die Bienen und andere Bestäuber anziehen und das ganze Jahr über grün bleiben. Ein automatisches Bewässerungssystem sorgt dafür, dass diese grünen Strukturen trotz unterschiedlicher Wetterbedingungen ihre Form bewahren.
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