Ichiran, Ramen-Restaurant in Chūō-ku, Japan.
Ichiran ist ein Ramen-Restaurant im Stadtteil Chūō-ku, in dem Gäste in abgetrennten Einzelboxen Platz nehmen und ihr Gericht über ein detailliertes Bestellformular nach eigenen Wünschen anpassen können. Das Gericht, das hier serviert wird, ist Tonkotsu-Ramen, eine Suppe auf Basis von Schweineknochenfond mit Weizennudeln.
Das Restaurant wurde 1960 in Fukuoka gegründet und entwickelte dort sein Tonkotsu-Rezept, das auf einem langsam gekochten Schweineknochenfond basiert. Von diesem ersten Standort aus breitete es sich zunächst in ganz Japan und später auch ins Ausland aus.
Die einzelnen Sitznischen sind durch kleine Trennwände voneinander getrennt, sodass jeder Gast seinen Blick auf die Schüssel vor ihm richtet. Dieses Konzept spiegelt den japanischen Umgang mit persönlichem Raum und konzentriertem Genuss wider.
Das Bestellformular liegt bereits auf dem Tisch, wenn man Platz nimmt, sodass man sich vor der Bestellung in Ruhe damit vertraut machen kann. Nach dem Essen besteht die Möglichkeit, über das Kae-Dama-System eine neue Portion Nudeln in die noch heiße Brühe zu geben, ohne eine neue Schüssel zu bestellen.
Die würzige Soße, die zu jedem Tonkotsu-Ramen gereicht wird, wird aus rund 30 Gewürzen und Zutaten hergestellt, die gemeinsam reifen. Das Besondere daran ist, dass die Soße nicht nach einem festen Rezept von Tag zu Tag neu zubereitet, sondern kontinuierlich gepflegt wird, sodass immer ein Rest des alten Ansatzes im nächsten weiterlebt.
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