Conimbriga Ruins, Römische archäologische Stätte und Museum in Condeixa-a-Velha e Condeixa-a-Nova, Portugal
Die Ruinen von Conimbriga sind eine ausgegrabene römische Siedlung im Kreis Condeixa-a-Nova, südlich von Coimbra in Portugal, die auf einem dreieckigen Hochplateau liegt und von einer langen Steinmauer umgeben ist. Zum Gelände gehören ein Forum, Thermen, Wohnhäuser und Geschäftsbereiche, während ein angrenzendes Museum Funde aus verschiedenen Epochen der Besiedlung zeigt.
Die Siedlung wurde lange vor der römischen Ankunft bewohnt, aber erst nach der Ankunft römischer Truppen im 2. Jahrhundert v. Chr. begann sie zu wachsen. Unter Kaiser Vespasian erhielt sie den Municipalstatus, was ihre Rolle als Verwaltungszentrum der Region festigte.
Das Haus der Brunnen zeigt großflächige Bodenmosaike mit Jagdszenen und Darstellungen von Bacchus, die einst den Reichtum seiner Bewohner zur Schau stellten. Wer durch die Räume geht, kann die Farbigkeit und Detailgenauigkeit dieser alten Bildwerke noch heute direkt erleben.
Das gesamte Gelände lässt sich bequem zu Fuß erkunden, wobei gepflasterte Wege die wichtigsten Bereiche miteinander verbinden. Im Sommer ist es ratsam, die Morgenstunden zu bevorzugen und sich vor der Sonne zu schützen, da es auf dem offenen Gelände kaum Schatten gibt.
Ein Teil der Ausgrabungen liegt unter dem heutigen Straßenniveau, sodass Besucher von erhöhten Stegen aus direkt in die Schichten der antiken Bebauung blicken können. So lässt sich erkennen, wie verschiedene Gebäudephasen übereinander entstanden, ohne dass man den Boden betreten muss.
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