Hadrian's Wall, Römisches Grenzmauer-Museum in Northumberland, England
Hadrians Wall ist eine antike römische Grenzbefestigung in Nordengland, die von der Küste der Nordsee bis zur Irischen See verläuft. Entlang der Linie sind in regelmäßigen Abständen kleine Kastelle, Wachtürme und größere Festungen erhalten, die zusammen ein weitgehend zusammenhängendes System bilden.
Kaiser Hadrian gab um 122 n. Chr. den Bau dieser Grenzbefestigung in Auftrag, um die nördlichste Grenze Roms in Britannien zu markieren. Nach dem Rückzug der Römer im frühen 5. Jahrhundert verfielen viele Teile, und Steine wurden für den Bau anderer Gebäude verwendet.
Die Mauer trennte einst zwei sehr unterschiedliche Welten: das romanisierte Britannien im Süden und die Gebiete der Stämme im Norden. Heute können Besucher an einigen erhaltenen Abschnitten noch Reste von Wachtürmen und kleinen Festungen sehen, die diesen Gegensatz greifbar machen.
Mehrere Besucherzentren entlang der Strecke bieten Ausstellungen und Informationen zu den archäologischen Funden, und nicht alle Abschnitte sind gleich gut erhalten. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Untergrund uneben sein kann, besonders bei nassem Wetter.
An einigen Stellen der Mauer sind noch Inschriften zu sehen, die von einzelnen Legionen in den Stein gemeißelt wurden, um ihren Bauabschnitt zu markieren. Diese sogenannten Zenturien-Inschriften zeigen, welche Einheiten für welchen Teil der Mauer verantwortlich waren.
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