Grenzen des Römischen Reiches, Politische Grenze und Weltkulturerbe in England und Deutschland.
Die Grenzen des Römischen Reiches waren Verteidigungslinien mit Militärstraßen, Befestigungen und Forts, die kaiserliche Gebiete von außen gelegenen Landen trennten. Sie nutzen natürliche Hindernisse wie Flüsse und künstliche Bauten, um die Grenzen zu sichern.
Die Römer begannen bereits früh mit dem Bau von Grenzbefestigungen, verstärkten sie aber vor allem im zweiten Jahrhundert mit Steinmauern und zahlreichen befestigten Positionen. Diese massiven Verteidigungsanlagen sollten das Reich über Jahrhunderte vor äußeren Bedrohungen schützen.
Die Grenzanlage prägte die Entwicklung Europas durch Handelsrouten, Militärposten und Kontaktzonen zwischen römischen und nichtromischen Völkern. Diese Orte zeigen heute noch, wie Menschen aus verschiedenen Welten miteinander lebten und handelten.
Zahlreiche Museen und Ausgrabungsstätten zeigen die erhaltenen Überreste dieser antiken Befestigungen, einige mit rekonstruierten Strukturen zum Erkunden. Die Seiten erstrecken sich über mehrere Länder, daher ist es hilfreich, Reisepläne im Voraus zu machen.
Das Saalburg-Römerkastell nahe Frankfurt zeigt eine vollständige Rekonstruktion eines Grenzpostens mit erhaltenen Fundamenten und ausgegrabenen römischen Funden. Diese Rekonstruktion ermöglicht Besuchern, sich vorzustellen, wie die tägliche Routine der Soldaten an der Grenze aussah.
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