Parnon, Gebirgskette auf dem Peloponnes, Griechenland
Der Parnon ist ein Gebirgszug in der Peloponnes, der sich von der nördlichen Tegea-Ebene bis zum südlichen Kap Maleas erstreckt und von vielen hohen Gipfeln geprägt ist. Der höchste Punkt Megali Tourla sowie zehn weitere Gipfel überragen 1.500 Meter Höhe und bilden eine beeindruckende Bergkette.
In der Antike war dieser Bergzug als Kronion bekannt, bevor er den Namen Parnon erhielt, möglicherweise abgeleitet von Mount Parnassus. Die Region wurde später auch als Malevos bezeichnet und war immer ein wichtiger Teil der Geschichte der südlichen Peloponnes.
Die traditionellen Dörfer in den Bergen bewahren alte Baustile aus Stein und die Bewohner sprechen noch heute den Tsakonischen Dialekt, eine seltene lokale Sprachform. Diese sprachliche Besonderheit und die handwerkliche Bauweise prägen das alltägliche Leben in dieser Region bis heute.
Der Berg erstreckt sich über zwei Verwaltungsregionen und mehrere Gemeinden, daher ist es hilfreich, von Norden oder Süden anzureisen und die Route entsprechend zu planen. Die besten Bedingungen zum Erkunden findet man in den wärmeren Monaten, wenn Wege und Höhengänge leicht zugänglich sind.
Das Gebiet beherbergt seltene Wälder mit Wacholder und die bemerkenswerte Lepida-Schlucht mit einem saisonalen blauen See und Wasserfällen. Diese Wasserfälle sind besonders beeindruckend zwischen Dezember und April, wenn Regen und Schneefall die Quellen speisen.
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