Vaphio beehive tomb, Bronzezeitliches Kuppelgrab in Vafeio, Griechenland
Das Vaphio-Kuppelgrab ist eine mykenische Grabanlagen, die uber einen etwa 30 Meter langen Steingang zu einer kreisrunden Kammer mit zehn Metern Durchmesser fuhrt. Das Grabmal wurde nach seiner Ausgrabung restauriert und die Mauern erreichen heute eine Hohe von etwa sechs Metern.
Der Archaologe Christos Tsountas grub die mykenische Grabanlagen 1889 aus und fand Artefakte aus der Zeit zwischen 1500 und 1450 vor Christus. Diese Entdeckung lieferte wichtige Erkenntnisse uber die spate Bronzezeit auf dem griechischen Festland.
Die im Athener Nationalmuseum aufbewahrten Goldbecheraus diesem Grab zeigen unterschiedliche Methoden der Stierdomestizierung und verbinden festländische griechische mit minoischen Kunsttraditionen. Diese Darstellungen spiegeln den künstlerischen Austausch zwischen verschiedenen Kulturen der Bronzezeit wider.
Die Anlage liegt etwa acht Kilometer sudlich von Sparta am rechten Ufer des Flusses Eurotas und ist leicht uber die ortliche Straße zu erreichen. Der Besuch ist moglich bei gutem Wetter und die Statte bietet Informationen uber die mykenische Architektur der Bronze-Ära.
Bei der Ausgrabung wurden 43 fein gearbeitete Siegel aus Stein und Gold gefunden, die die großte bekannte Sammlung mykenischer und minoischer Siegel in der Agais bilden. Diese Siegel zeigen, wie verbreitet kunsthandwerk und Handel zwischen verschiedenen Regionen der Bronzezeit waren.
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