Plage de la Mine d'Or, Geologische Küstenformation in Penestin, Frankreich.
Der Strand von Penestin erstreckt sich über zwei Kilometer entlang der bretonischen Küste und wird von etwa zehn Meter hohen Klippen mit ockergelben Tönen geprägt. Die Steilwand besteht aus Sedimentgestein mit deutlichen Schichten, das sowohl Sand als auch Mineralvorkommen zeigt.
Im 19. Jahrhundert suchten Goldsucher nach Flöckchen in den Felsen und fanden damit eine kleine Abbauindustrie. Diese Bergbautätigkeit endete während des Ersten Weltkriegs.
Die Bewohner der Gegend nutzten einst das mineralstoffreiche Wasser der Klippe zum Waschen ihrer Kleidung. Diese Praxis war in der frühen Zeit des 20. Jahrhunderts verbreitet.
Der Strand wird in den Sommermonaten durch Rettungsschwimmer überwacht, die in der Nähe des Parkplatzes stationiert sind. Ein Besuch an ruhigeren Tagen oder frühen Morgenstunden ermöglicht ein angenehmeres Erlebnis ohne Menschenmassen.
Die Sedimentschichten wurden möglicherweise von der antiken Loire hinterlassen und reichen bis zu einer Million Jahre zurück. Diese geologischen Formationen zeigen Zeichen von ozeanischen Ablagerungen aus äußerst fernen Epochen.
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