Goshikinuma Ponds, Vulkanische Teichgruppe in Kitashiobara, Japan
Goshikinuma ist eine Gruppe von acht miteinander verbundenen vulkanischen Seen in Kitashiobara, die verschiedene Blautöne von Kobalt bis Smaragdgrün aufweisen und von dichtem Wald umgeben sind. Die Gewässer liegen im Bandai-Asahi-Nationalpark und zeigen ihre unterschiedlichen Farben aufgrund der variierenden mineralischen Zusammensetzung des vulkanischen Materials in jedem See.
Die Seen entstanden nach dem Vulkanausbruch des Berges Bandai im Jahr 1888, als Gesteinsschutt Flüsse blockierte und mehrere Wasserbecken in der Region schuf. Dieser geologische Ursprung machte die Gegend zu einem wichtigen Ort für das Verständnis vulkanischer Landschaften in Japan.
Der Name Goshikinuma bedeutet auf Japanisch 'fünf farbige Seen' und spiegelt die traditionelle japanische Wertschätzung für natürliche Farbvariationen in der Landschaft wider. Diese Benennung zeigt, wie tief die Verbindung zwischen Natur und Sprache in der japanischen Kultur verankert ist.
Ein markierter Wanderweg von etwa 4 Kilometern verbindet die Hauptseen und ermöglicht es Besuchern, alle Gewässer auf einem anfängerfreundlichen Weg zu beobachten. Die beste Zeit zum Erkunden ist morgens, wenn weniger Besucher vor Ort sind und die Lichtverhältnisse die Wasserfarben deutlich zeigen.
Jedes Gewässer enthält spezifische Mineralzusammensetzungen aus vulkanischem Material, was erklärt, warum die Farben bei unterschiedlichen Wetterbedingungen und Blickwinkeln unterschiedlich wirken. Diese Veränderungen machen jeden Besuch zu einem neuen visuellen Erlebnis, da die gleichen Seen je nach Tageszeit oder Saison völlig anders aussehen können.
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