Bandai, Aktiver Vulkan in der Präfektur Fukushima, Japan.
Mount Bandai erhebt sich auf 1819 Meter (5968 Fuß) und zeigt mehrere Gipfel, darunter Akahani und Kushigamine, die durch vulkanische Aktivität entstanden sind. Die Nordseite wirkt durch frühere Ausbrüche zerklüftet, während die Südhänge flacher verlaufen und mit Wäldern bedeckt sind.
Der Ausbruch von 1888 zerstörte die nördliche Flanke und schuf einen riesigen Trümmerstrom, der mehrere Täler verschüttete. Dieser Vorfall veränderte die Landschaft dauerhaft und führte zur Bildung neuer Seen im Gebiet unterhalb.
Der Name Bandai setzt sich aus den Zeichen für Schale und Berg zusammen, verweist aber auch auf eine Legende von tausend Jahren. Händler verkaufen noch heute kleine Holzfiguren und Amulette am Fuß, die Schutz bei der Besteigung bieten sollen.
Der Aufstieg dauert je nach Route zwischen vier und sechs Stunden für Hin- und Rückweg. Der Happoudai-Eingang bietet den kürzesten Weg und ist für die meisten Wanderer geeignet, während andere Pfade mehr Kondition erfordern.
Die Goshiki-numa-Seen unterhalb der Nordflanke zeigen je nach Mineralgehalt und Lichteinfall verschiedene Farbtöne von grün über blau bis rot. Jeder dieser Seen trägt einen eigenen Namen und ändert sein Aussehen mit den Jahreszeiten.
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