2024 Summer Olympics cauldron, Olympisches Feuer im Tuileriengarten, Frankreich
Der Kessel von Paris 2024 ist ein Metallring von 7 Metern Durchmesser, der unter einem 30 Meter hohen Heliumballon über dem Grand Bassin Rond im Tuileriengarten vertäut ist. Seine Flamme entsteht ohne Brennstoff: 40 LED-Scheinwerfer beleuchten den Nebel aus rund 200 Hochdruckdüsen. Entworfen von Mathieu Lehanneur, umgibt ihn eine niedrige Mauer mit der Gravur „PARIS 2024“.
Der von Mathieu Lehanneur entworfene Kessel wurde bei der Eröffnungsfeier am 26. Juli 2024 enthüllt, als Teddy Riner und Marie-José Pérec den 7 Meter großen Ring entzündeten. Er war bis 14. September 2024 in den Tuilerien in Betrieb und wird seit 21. Juni 2025 jeden Sommer bis 14. September wieder aufgestellt, bis zu den Spielen 2028, ohne Olympiabezug.
Der Kessel wurde am 26. Juli 2024 vom Judoka Teddy Riner und der Leichtathletin Marie-José Pérec, beide auf Guadeloupe geboren, bei der Eröffnungsfeier entzündet. Seit 2025 kehrt er jeden Sommer vom 21. Juni, dem Fête de la Musique, bis zum 14. September zurück; Pariser haben per Petition gefordert, ihn dauerhaft zu installieren.
Das Becken steht nahe dem runden Teich im Garten und ist tagsüber auch ohne Beleuchtung von den Wegen aus zu sehen. Die Abendvorführungen finden an ausgewählten Tagen statt, und ein Spaziergang entlang der Alleen führt direkt zum Standort.
Der Ballon nutzt Helium statt Heißluft, sodass er bei Windstille sanft über dem Wasser schwebt. Die 200 Düsen am Ring erzeugen Nebel, der im Schein der Lampen wie Flammen wirkt, ohne Hitze oder Rauch freizusetzen.
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