奈良井宿
Narai-juku ist eine kleine Stadt mit alten Holzhäusern und engen Straßen, die sich an die historische Nakasendo-Route anschließt. Die Straße ist über einen Kilometer lang und gesäumt von dunklen Holzfassaden, weißen Wänden und Ziegelladächern, mit Pflastersteinen und alten Schildern, die das Aussehen früherer Zeiten bewahren.
Narai-juku entstand während der Edo-Periode als wichtigste Zwischenstation auf der Route zwischen Kyoto und Edo (heute Tokio). Mit seinem Wohlstand wurde es als "Narai mit tausend Häusern" bekannt, da es zahlreiche Gasthöfe und Läden für reisende Kaufleute und Feudalherren bot.
Narai-juku trägt seinen Namen nach der alten Handelsroute und war einst ein wohlhabender Ort für Reisende. Heute sehen Besucher noch immer traditionelle Handwerksbetriebe wie Lackwarenfertigung und Holzschnitzerei in den Läden und Werkstätten entlang der Straße.
Die Ankunft ist einfach mit dem Zug oder Bus von nahegelegenen Städten, und sobald Sie dort ankommen, können Sie zu Fuß leicht die alte Straße erkunden. Die kleine Größe des Ortes macht es möglich, alles in ruhigem Tempo an einem Tag oder an einem ruhigen Nachmittag zu sehen.
Ein großer Lotusbaum steht bei Sennen-ji Temple und färbt sich im Herbst leuchtend gelb, während im Tempel alte Steinfiguren namens Unari-ishi stehen, denen nach lokaler Überlieferung einst Nägel eingetrieben wurden, um ihre lauten Stimmen zu beruhigen. Besucher können heute noch nach diesen Nägeln in den Steinen suchen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.