Tōjinbō, Vulkanische Klippen in der Präfektur Fukui, Japan
Die Klippen von Tōjinbō sind eine Felsformation aus dunklem vulkanischem Gestein an der Küste der Präfektur Fukui in Japan. Die Klippen fallen bis zu etwa 25 Meter ins Meer ab und bestehen aus sechseckigen Säulen, die entstanden, als Lava langsam abkühlte und dabei charakteristische Risse bildete.
Die Felsformation entstand vor vielen Millionen Jahren durch einen Vulkanausbruch, bei dem Lava langsam abkühlte und dabei die heute sichtbaren Säulen bildete. Über Jahrmillionen formten die Wellen des Japanischen Meeres die Felsen weiter und gaben ihnen ihre heutige scharfe, zerklüftete Gestalt.
Auf der Promenade entlang der Klippen stehen Denkmäler für Schriftsteller und Künstler, die von dieser Küste inspiriert wurden. Auf der Insel Oshima gibt es ein Schrein, der für die örtlichen Fischer wichtig ist und dem sie für sichere Überfahrten und reiche Fischzüge danken.
Auf den Klippen führt ein Weg entlang, der mit Metallketten gesichert ist, doch an vielen Stellen sind die Ränder nicht abgesperrt, daher ist festes Schuhwerk zu empfehlen. Ein Bootsausflug vom Fuß der Klippen bietet einen ganz anderen Blick auf die Felsen und ist möglich, wenn das Meer ruhig ist.
Ein pensionierter Polizeibeamter begann nach seiner Pensionierung, die Klippen zu patrouillieren, um Menschen in Not anzusprechen, was erheblich dazu beitrug, Tragödien dort zu verringern. Auf den Klippen wurden auch Telefone aufgestellt, über die Besucher in einer schwierigen Situation Hilfe erreichen können.
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