Galerie Charles d'Orléans, Historische Galerie im Palais-Royal-Viertel, Paris, Frankreich.
Die Galerie Charles d'Orléans ist eine Arkadenhalle im Palais-Royal-Komplex mit charakteristischen dorischen Säulen, die verschiedene Bereiche des Ensembles verbinden. Der Korridor erstreckt sich über beträchtliche Länge und bietet regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen sowie Kulturveranstaltungen an.
Der ursprüngliche Vorgänger war eine Holzkonstruktion von 1786, die 1829 durch die heutige Steinstruktur ersetzt wurde. Die Umwandlung von einer kommerziellen Passage mit Läden zu einem kulturellen Raum spiegelt die wechselnde Nutzung des Palais-Royal wider.
Der Kolonnaden-Gang ist nach seinem Namensgeber benannt und wird heute von Besuchern als offener Raum mit Springbrunnen wahrgenommen. Die Arkaden schaffen eine besondere Atmosphäre, in der sich Kunstliebhaber und Flaneure bewegen und die Umgebung auf sich wirken lassen.
Der Korridor liegt im ersten Arrondissement und ist täglich zu Fuß erreichbar, mit freiem Eintritt für Jedermann. Die offenen Arkaden ermöglichen einen einfachen Zugang von verschiedenen Seiten, ohne spezielle Vorbereitung oder Führung nötig zu sein.
Im Jahr 1935 wurde das Glasdach abgebaut, das den Korridor einst völlig überdachte und den Raum in einen offenen Hof umwandelte. Später kamen Springbrunnen hinzu, die dem freien Areal eine kunstvolle Dimension geben.
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