Baum mitten in der Welt, Einzelner Baum auf dem Gusterberg, Kremsmünster, Österreich.
Der Baum mitten in der Welt ist eine große Linde auf dem Gusterberg in 488 Metern Höhe mit weitem Rundumblick über die Landschaft. Von hier aus sieht man bei guter Sicht bis zu den Alpen, nach Berchtesgaden und zur böhmischen Grenze.
Die Linde wurde 1817 von österreichischen Behörden als Referenzpunkt für Vermessungsarbeiten in Oberösterreich und Salzburg ausgewählt. Dieser Standort spielte eine wichtige Rolle bei der kartographischen Erfassung der Region.
Der Baum wurde durch das Werk "Der Nachsommer" des österreichischen Schriftstellers Adalbert Stifter bekannt, der sich von diesem Ort inspirieren ließ. Die alte Linde symbolisiert seit Generationen einen besonderen Platz in der regionalen Identität und zieht Menschen an, die die Verbindung zur Literatur und Landschaft spüren möchten.
Die Linde ist über mehrere Wanderwege erreichbar, die von der Stadt Kremsmünster und von Pfarrkirchen bei Bad Hall starten. Die beste Zeit für den Besuch ist bei klarem Wetter, wenn die Aussicht am weitesten reicht.
Der ursprüngliche Baum wurde 1929 vom Blitz getroffen, woraufhin ein Baum mit großem Umfang von etwa drei Metern nachgewachsen ist. Dieses Weiterleben nach dem Sturm macht den Ort zu etwas Besonderem für viele Besucher.
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