Kremsmünster, Marktgemeinde im Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich
Kremsmünster ist eine kleine Marktgemeinde in Oberösterreich, umgeben von sanften Hügeln und grünem Gelände. Der Ort wird dominiert vom mächtigen Benediktinerkloster auf einem Hügel, dessen Gebäude aus behauenen Steinen bestehen und von alten Fenstern durchbrochen sind.
Das Benediktinerkloster wurde 777 von Herzog Tassilo III. von Bayern gegründet und ist seit über 1.200 Jahren das Zentrum des Ortes. Die Stadt erhielt ihre Marktrechte 1489 von Kaiser Friedrich III. und entwickelte sich danach zu einem Handelsplatz.
Der Ort trägt seinen Namen vom Benediktinerkloster, das seit der Gründung das Zentrum des Gemeinschaftslebens bildet. Die Mönche und ihre täglichen Tätigkeiten prägen den Rhythmus der Stadt und machen das Kloster zu einem lebendigen Teil der lokalen Identität.
Der Ort ist über die Autobahn A1 leicht erreichbar und hat gute Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Linz und Wels. Besucher finden einfache Unterkünfte wie kleine Gasthöfe und Gästehäuser, sowie Wanderwege und Fahrradstrecken in der näheren Umgebung.
Das Kloster beherbergt einen bemerkenswerten Bestand von etwa 160.000 Büchern und Manuskripten, darunter das Codex Millenarius aus dem Jahr 800. Der achtgeschossige Mathematik-Turm aus dem 18. Jahrhundert wurde als Europas erstes Hochhaus beschrieben und diente zur Beobachtung der Sterne.
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