Schloss Kremsegg, Mittelalterliches Schloss in Kremsmünster, Österreich
Schloss Kremsegg ist ein befestigter Adelssitz in Kremsmünster, der aus einem zweigeschossigen rechteckigen Gebäude mit Arkaden besteht und durch einen baumgesäumten Weg erreichbar ist. Die Anlage verbindet die Hauptstruktur mit einem Querbau und nutzt die Höhenlage oberhalb der Krems für eine dominante Position in der Landschaft.
Die erste dokumentarische Erwähnung stammt aus 1235, als die Familie Rot einen Herrensitz auf einem Hügel über der Krems errichtete. Im 17. Jahrhundert kam das Schloss in die Hand des Stiftes Kremsmünster, das es über Jahrhunderte als Besitz bewahrte.
Das Schloss war jahrzehntelang Heimat einer bemerkenswerten Sammlung von Blechblasinstrumenten und Klavieren, die zeigt, welche Schätze in einem solchen Gebäude bewahrt werden können. Diese Rolle als Ausstellungsort hinterließ bleibende Spuren in der Art, wie Besucher den Ort heute wahrnehmen.
Das Gebäude erfordert vorherige Anmeldung, um es betreten zu können, da es derzeit nicht ständig für Besucher geöffnet ist. Die beste Anfahrt erfolgt mit der Bahn von Linz oder dem Auto über die A1, je nachdem welche Anreise bequemer ist.
Eine lateinische Inschrift über dem Haupteingang markiert den Kauf durch Abt Anton Wolfradt im 17. Jahrhundert und erinnert an diese wichtige Übernahme. Diese Inschrift bleibt ein stilles Zeugnis der Verbindung zwischen dem Kloster und diesem Ort.
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