Chã das Caldeiras, Vulkanische Caldera-Siedlung auf der Insel Fogo, Kap Verde.
Chã das Caldeiras ist eine Siedlung in einem etwa 10 Kilometer langen Vulkankrater auf der Insel Fogo in Cabo Verde, in einer Höhe von rund 1.700 Metern. Steile Kraterwände und schwarze Lavafelder umgeben die Häuser und prägen die Landschaft.
Ein französischer Graf führte 1870 Weinanbau in die Caldeira ein und gründete damit eine Tradition, die bis heute andauert. Diese frühe Gründung prägte die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes.
Die Bewohner bauen in dem fruchtbaren Vulkanboden Obst, Gemüse, Wein und Kaffee an und nutzen dabei die besonderen Bedingungen des Ortes. Die Landwirtschaft ist Teil des täglichen Lebens und prägt das Aussehen und den Rhythmus der Siedlung.
Der Ort hat keine Standard-Versorgungsleitungen, daher werden Regenwasser gesammelt und Solaranlagen für Strom genutzt. Besucher sollten sich auf einfache Bedingungen einstellen und Wasser sowie Vorräte mitbringen.
Dies ist der einzige Ort in Kap Verde, wo Wein produziert wird, gewachsen in vulkanischen Böden voller Mineralien. Die Höhe und das Klima der Caldeira schaffen dabei Bedingungen, die nirgendwo sonst im Land zu finden sind.
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