Aiken-Rhett House Museum
Das Aiken-Rhett House Museum ist ein historisches Wohnhaus in Charleston, das um 1820 erbaut wurde und den Alltag vor dem Bürgerkrieg zeigt. In den 1830er und 1850er Jahren wurde das Gebäude erweitert und die ursprüngliche Einrichtung, die Wandfarben und die Nebengebäude wie Küche, Waschhaus und Ställe sind weitgehend erhalten geblieben.
Das Haus wurde um 1820 von einem Kaufmann errichtet und später von William Aiken erworben, dessen Familie es erweiterte und politisch wie geschäftlich prägte. Über 140 Jahre blieb es im Familienbesitz, bevor es 1975 als Museum eröffnet und 1995 von der Historic Charleston Foundation übernommen wurde.
Das Museum ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet und die selbstgeführte Tour dauert etwa 45 Minuten mit Hilfe einer App. Das Gebäude liegt zentral in Charleston und ist zu Fuß gut erreichbar, wobei die meisten Räume und Außenbereiche zugänglich sind.
William Aiken Jr. brachte nach einer Europareise Gemälde und Skulpturen mit, die heute noch in einer eigens gestalteten Kunstgalerie im Haus zu sehen sind. Sein Vater war an der ersten Eisenbahn in der Region beteiligt, und die Stadt Aiken in South Carolina trägt seinen Namen.
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