Bloody Bay, Küstengebiet im Westen Jamaikas
Bloody Bay ist eine Küstenbucht im Westen Jamaikas mit einem breiten weißen Sandstrand und flach abfallenden, türkisfarbenen Gewässern. Das Wasser wird allmählich tiefer und bietet ideale Bedingungen zum Schwimmen und Erkunden der Meeresfauna.
Im 19. Jahrhundert ankerten Walfangschiffe in diesen Gewässern und verarbeiteten ihre Beute direkt in der Bucht. Die blutigen Rückstände dieser Industrie färbten das Wasser rot und gaben dem Ort seinen Namen.
Das Ufer ist ein Treffpunkt für lokale Fischer, die täglich ihre Netze auswerfen und den Fang an nahe gelegene Restaurants verkaufen. Diese Arbeit hat die Gegend über Generationen hinweg geprägt und bleibt sichtbar, wenn man morgens oder spätnachmittags die Bucht besucht.
Der Strand ist leicht zugänglich und relativ flach, was ihn für Anfänger und Schwimmer aller Fähigkeitsstufen geeignet macht. Besucher können lange Strecken im Wasser gehen und dabei Fuß auf dem Grund behalten, was eine sichere Erkundung ermöglicht.
Die ungewöhnlich flachen Gewässer erstrecken sich Hunderte von Metern vom Ufer entfernt und ermöglichen es Besuchern, fast zu Fuß über das seichte Wasser zu gehen, als würden sie über Land spazieren. Dieses Phänomen macht die Bucht zu einem seltenen Ort, wo das Meer trocken unter den Füßen wirkt.
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