Palais de l’Isle, Mittelalterliche Festung am Thiou-Fluss in Annecy, Frankreich
Der Palais de l'Isle ist eine dreieckige Steinfestung, die auf einer kleinen Insel im Fluss Thiou in Annecy gebaut wurde. Das Gebäude zeigt dicke Mauern und Türme aus dem 12. Jahrhundert und wirkt wie ein Schiff, das zwischen den Wasserläufen ankert.
Die Festung wurde im 12. Jahrhundert als Residenz der Grafen von Genf erbaut und später zu einem Justiz- und Verwaltungszentrum umgebaut. Über Jahrhunderte hinweg diente das Gebäude vielen Zwecken: als Gericht, Münzstätte und Gefängnis.
Der Palast war lange Zeit das Zentrum der lokalen Verwaltung und Rechtsprechung für die Region. Man kann noch heute sehen, wie die Räume für verschiedene Zwecke genutzt wurden und welche Rolle dieses Gebäude im Leben der Stadt spielte.
Das Gebäude ist während der Woche geöffnet und man kann die verschiedenen Räume wie Gefängniszellen, Kapelle und Gerichtssäle besichtigen. Es ist leicht zu finden, da es auf der Insel mitten in der Altstadt liegt und von allen Seiten sichtbar ist.
Die Fassade der Festung ist von außen unglaublich präsent, aber viele Besucher wissen nicht, dass die Innenräume völlig anders strukturiert sind als man von außen erwarten würde. Die räumliche Anordnung überrascht durch ihre Komplexität und zeigt, wie geschickt der Platz im Inneren genutzt wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
