Ermitage Arlesheim, Englischer Landschaftsgarten in Arlesheim, Schweiz
Die Ermitage ist ein englischer Landschaftsgarten in Arlesheim, der sich über hügeliges Gelände mit künstlichen Teichen, Bächen, Mühlen und Höhlen erstreckt. Gewundene Wege verbinden diese Elemente und führen vorbei an einem Gärtnerhaus, das ebenfalls Teil der Anlage ist.
Der Garten wurde 1785 unter der Schirmherrschaft von Franz Josef Sigismund von Roggenbach eröffnet, erlitt aber während der Französischen Kriege erhebliche Schäden. Die Anlage wurde anschließend wiederhergestellt und prägt seitdem die Landschaft von Arlesheim.
Der zentrale See trägt den Namen Lac de Tempé und bezieht sich auf das Tal von Tempe in der griechischen Thessalien, was den europäischen klassischen Einfluss auf die Schweizer Gartengestaltung widerspiegelt.
Das Gelände ist ganzjährig begehbar, doch die geschlossenen Bauwerke öffnen nur von Mai bis September für Besucher. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege über hügeliges und teilweise steiniges Terrain führen.
Das Gartensystem verbindet künstliche Höhlen, Bäche und Wege zu einem zusammenhängenden Netzwerk, das früher bis zur nahen Birseck-Burg führte. Diese Integration von Naturgebilden mit architektonischen Elementen schuf einen ungewöhnlichen Spielplatz für Besucher.
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