Îles de Los, Archipel vor Conakry, Guinea.
Die Îles de Los sind ein Archipel mit drei Hauptinseln, die im Atlantik vor Conakry liegen und von Palmen und weißen Sandstränden geprägt sind. Das Eilandgebilde entstand vulkanischen Ursprungs und bietet eine abwechslungsreiche Küstenlandschaft mit verschiedenen Buchten und Uferzonen.
Portugiesische Entdecker gaben dem Inselgebilde den Namen nach dort gefundenen heiligen Statuen, später wurde die Gegend von Briten militärisch besetzt. Die Besatzung diente im frühen 19. Jahrhundert der Kontrolle des Sklavenhandels in der Region.
Die Inselbewohner führen traditionelle Fischerei fort und leben vom Rhythmus der Meere. Ihre Alltagskultur zeigt sich in der Art, wie Menschen hier arbeiten und zusammenleben.
Die Inseln sind mit regelmäßigen Fährverbindungen vom Hafen Conakrys erreichbar, Boote fahren täglich während der trockenen Jahreszeit mehrfach ab. Besucher sollten sich auf die besten Bedingungen von November bis April einstellen, wenn das Wetter am stabilsten ist.
Der Untergrund der Inseln enthält seltene Syenit-Gesteine aus der Kreidezeit, die entstanden, als sich der Südatlantik vor Millionen Jahren zu öffnen begann. Diese geologischen Strukturen sind heute noch für Besucher sichtbar und bieten Einblicke in die Formation des Ozeans.
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